Unser Abo im Musikverein geht in die nächste Runde – mit Werken von Georg Friedrich
Händel, Ludwig van Beethoven, Otto Nicolai, Emilie Mayer, Joseph Leopold Eybler, Joseph Haydn, Franz Schubert, Luciano Berio
und Franz Liszt, interpretiert in unverwechselbarem Originalklang unter der Leitung von Martin Haselböck.
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Aktuelles
Nächste Termine
Fr, 14. Aug 2026
19:30
Altes Postamt, Bad Ischl | On Tour
Stanzen und Keintate – ein Abend mit H. C. Artmann, Ernst Jandl
und Friedrich Cerha
Kirch'Klang Festival
Salzkammergut
Salon Post – Klang, Wort & Begegnung im Alten Postamt
–Programm–
Friedrich
CERHA: Keintate (Fassung für Bariton und Schrammelquartett)
Ernst JANDL und H. C. ARTMANN: Stanzen und
Gedichte
–Besetzung–
Karl Markovics, Rezitation
Günter Haumer,
Bariton
Attensam Quartett:
Annette Bik, Geige
Florian Hasenburger, Geige
Ingrid Eder,
Altwiener Knöpferlharmonika
Michael Öttl, Altwiener Kontragitarre
Dieser Abend führt
Musik und Sprache in eine unmittelbare, spannungsreiche Begegnung. Mit Friedrich Cerhas Keintate, Ernst Jandls Stanzen und
Gedichten von H. C. Artmann treten drei eigenwillige künstlerische Positionen in einen Dialog, der Sprache nicht vertont oder
illustriert, sondern ihr klangliches, rhythmisches und strukturelles Potenzial freilegt. Im Jahr des 100. Geburtstags von
Friedrich Cerha erhält dieser Dialog eine zusätzliche historische und künstlerische Tiefenschärfe.
Cerhas
Keintate – hier in der Fassung für Bariton und Schrammelquartett – bewegt sich bewusst an der Grenze zwischen Gesang, Sprechen
und Klang. Sie reagiert sensibel auf Sprachrhythmen, Pausen und Brüche. In enger Verwandtschaft dazu stehen Jandls Stanzen,
deren formale Strenge, Witz und Präzision den musikalischen Gestus spiegeln und herausfordern. Die Gedichte von H. C. Artmann
erweitern diesen Raum um eine weitere poetische Ebene, in der Sprachklang, Verfremdung und Imagination eine zentrale Rolle
spielen.
Gestaltet wird der Abend von Karl Markovics, dessen konzentrierte, rhythmisch genaue Rezitation
literarischen Texten eine besondere Präsenz verleiht, sowie von Günter Haumer, der als Bariton zwischen Gesang und Sprachklang
vermittelt. Das Attensam Quartett eröffnet mit seiner charakteristischen Klangfarbe einen Resonanzraum, in dem Wort und Musik
einander schärfen, brechen und neu hörbar machen.
In der Atmosphäre des Alten Postamts entsteht
so ein Salon-Abend, der Sprache als Klangereignis erfahrbar macht – präzise, offen und von großer innerer Spannung.
Das
KirchKlang Festival Salzkammergut 2026 verbindet unter der künstlerischen Leitung von Martin Haselböck außergewöhnliche Musikmomente
mit den einzigartigen Orten und Landschaften des Salzkammerguts.
KIRCH'KLANG FESTIVAL SALZKAMMERGUT
KIRCH'KLANG FESTIVAL SALZKAMMERGUT
Sa, 15. Aug 2026
18:30
Pfarrkirche, St. Wolfgang |
On Tour
Magnificat! – Musik zu Mariä Himmelfahrt
Kirch'Klang Festival Salzkammergut
Stimmen und Orgel in der Pfarrkirche St. Wolfgang
–Programm–
–Programm–
Johann
Sebastian BACH: Fuga sopra il Magnificat, BWV 733
Felix MENDELSSOHN BARTHOLDY: „Hora est“ – Motette
für 16 Solostimmen und Orgel
Thomas Daniel SCHLEE: Stabat Mater aus op. 18
Domenico SCARLATTI:
Stabat Mater für 10 Stimmen und Basso continuo
Anton HEILLER: Fantasia super „Salve Regina“
Felix
MENDELSSOHN BARTHOLDY: Ave Maria, op. 23, für Tenor solo und achtstimmigen Chor
Felix MENDELSSOHN
BARTHOLDY: Te Deum
–Besetzung–
Company of Music
Company of Music
Johannes
Hiemetsberger, Leitung
Eivind Berg, Orgel
Erich Traxler, Basso continuo
Eivind Berg, Orgel
Erich Traxler, Basso continuo
Am Hochfest
der Aufnahme Mariens in den Himmel erklingt in der Pfarrkirche St. Wolfgang zum Abschluss des KirchKlang Festivals 2026 ein
Programm zwischen barocker Klangsprache, romantischer Ausdruckskraft und zeitgenössischer Reflexion.
Ausgehend
von Johann Sebastian Bachs konzentrierter Fuga sopra il Magnificat entfaltet sich ein weiter musikalischer Bogen durch unterschiedliche
Epochen geistlicher Musik. Felix Mendelssohn Bartholdys Motette „Hora est“ eröffnet einen vielstimmigen Klangraum zwischen
Erwartung und Sammlung, dem Thomas Daniel Schlees Stabat Mater aus op. 18 folgt – ein Werk von stiller Eindringlichkeit, das
in Erinnerung an den im November 2025 verstorbenen Komponisten besondere Resonanz erhält.
Domenico
Scarlattis groß angelegtes Stabat Mater für zehn Stimmen vertieft diese geistliche Dimension mit eindrucksvoller polyphoner
Spannung. Anton Heillers Fantasia super „Salve Regina“ führt den marianischen Gedanken in die Klangsprache des 20. Jahrhunderts
weiter, bevor Mendelssohn mit Ave Maria und Te Deum den Abend in einen offenen, leuchtenden Schluss führt.
Die
Company of Music unter der Leitung von Johannes Hiemetsberger zählt zu den profiliertesten Vokalensembles Österreichs. Als
„vokales Orchester“ verbindet sie Präzision, stilistische Offenheit und programmatische Neugier. Gemeinsam mit den Organisten
Eivind Berg und Erich Traxler entsteht ein Konzert, das Stimmen und Orgel in einen weiten, vielschichtigen Dialog führt.
So
entsteht zu Mariä Himmelfahrt ein vielschichtiges Magnificat, in dem Tradition, Erinnerung und Gegenwart zusammenfinden.
In
Kooperation mit den Donaufestwochen Strudengau
Das KirchKlang Festival Salzkammergut
2026 verbindet unter der künstlerischen Leitung von Martin Haselböck außergewöhnliche Musikmomente mit den einzigartigen Orten
und Landschaften des Salzkammerguts.
KIRCH'KLANG FESTIVAL SALZKAMMERGUT
KIRCH'KLANG FESTIVAL SALZKAMMERGUT
Orchester Wiener Akademie mit Martin Haselböck
Bach, Mozart, Beethoven, aber auch Brahms und Bruckner schrieben ihre Meisterwerke nicht für die heute gebräuchlichen Orchesterinstrumente,
sondern für ein durchaus unterschiedliches Instrumentarium: Geigen und Celli mit Darmsaiten, frühe Oboen und Flöten, Trompeten
und Hörner ohne Ventile und die mit Ziegenleder bespannten Barockpauken ermöglichen erst jenen klaren, aber dennoch samtig
weichen Klang, den die Komponisten im Sinn hatten.
Dieser sogenannte „Originalklang“ steht seit nunmehr 40 Jahren im Mittelpunkt unserer künstlerischen Arbeit. In dieser Zeit
ist das Interesse des Publikums enorm gewachsen, viele hervorragende Musikerinnen und Musiker, die sich gleichermaßen mit
modernen, aber auch mit historischen Instrumenten auseinandersetzen wollen, schlossen sich unserem Ensemble an.
Pionierleistungen, wie die ersten Aufführungen der großen Opern Mozarts im Originalklang, die preisgekrönten Aufnahmen barocker
Oratorien am Ort ihrer Entstehung, die Interpretation der Klavierkonzerte Liszts und Brahms mit den von den Komponisten selbst
benutzten Klavieren, die mehrfach ausgezeichnete Einspielung aller Orchesterwerke Franz Liszts, sowie der RESOUND Zyklus mit
Werken Beethovens in den historischen Orten ihrer Premieren konnten den Ruf des Orchesters international etablieren. Erst
die fundierte Recherche und die musikwissenschaftliche Begleitung erlauben ein Musizieren, das mit der interpretatorischen
Sicherheit, musikalische Sternstunden zulässt.
Mit Ihrer Unterstützung kann die musikalische Entdeckungsreise fortgesetzt werden. Folgen Sie uns in diese Welt, in der vermeintlich
Bekanntes immer wieder neu erlebt wird.







